EVENTS

Veranstaltungen zur Präzisionsmedizin


Neue Technologien – neue Medizin – Präzisionsmedizin

Einladung zur kostenlosen Vortragsreihe der MedUni Wien in Kooperation mit dem Science-Programm der Wiener Volkshochschulen

Wie kann Präzisionsmedizin in Zukunft dazu beitragen, schwere und unheilbare Krankheiten heilbar zu machen? Expertinnen und Experten der MedUni Wien geben Einblick in bahnbrechende biologische und technische Entwicklungen rund um die Medizin der Zukunft: die Präzisionsmedizin.

Ort:

  Planetarium Wien, Oswald-Thomas-Platz 1,
  1020 Wien, im Prater neben dem Riesenrad

Anfahrt:

  U-Bahn U1, Schnellbahn S1 bis Station Praterstern

Kosten:  Eintritt ist frei!

Melden Sie sich noch heute an, denn die verfügbaren Plätze der neun VHS-Veranstaltungen sind begrenzt:
entweder telefonisch unter 01/40160-11525 oder per E-Mail unter zpm(at)meduniwien.ac.at.

Veranstaltungen im Detail

Pollen: Was Sie schon immer darüber wissen wollten

Tauchen Sie in die Welt des Pollens ein, lernen Sie die wichtigsten Pflanzen für Pollenallergiker sowie die Arbeitsweise des Österreichischen Pollenwarndienstes an der MedUni Wien kennen. Die Zusammenhänge zwischen Belastung und Pollenflug sind komplex und neueste Forschung zeigt Ihnen die enge Verflechtung verschiedenster Faktoren bildhaft an anhand von Beispielen auf.

Mag. Dr. Katharina Bastl & Uwe Berger, MBA, Universitätsklinik für Hals-, Nasen- & Ohrenkrankheiten, Pollenwarndienst der MedUni Wien

Do, 09. Mai 2019, 19:00 - 20:30 Uhr


Angeborene Erkrankungen und kindgerechte Präzisionsmedizin

Die Präzisionsmedizin ermöglicht es, angeborene Erkrankungen zu entschlüsseln und personalisiert zu therapieren. Erfahren Sie anhand von Patientengeschichten aus der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, welche Vorteile die Medizin des 21. Jahrhunderts schon heute bringt.

Ao.Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Förster-Waldl & Dr. Vassiliki Konstantopoulou
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, MedUni Wien

Mo, 20. Mai 2019, 19:00 - 20.30 Uhr


Hat Krebs eine Achillesferse?

Krebs ist weltweit die zweithäufigste Todesursache und ist für 9,6 Millionen Todesfälle im Jahr 2018 verantwortlich. Jeder zweite Mann und jede dritte Frau erhält. im Laufe des Lebens eine Krebsdiagnose. Doch wie behandelt man Krebs? Dieser Vortrag erzählt die Geschichte der Krebstherapie und zeigt anhand von Beispielen die faszinierenden Fortschritte im Verständnis der Erkrankung Krebs und ihrer Auswirkungen auf die Entwicklung neuer Behandlungsformen bis hin zur modernen Präzisions- und Immuntherapie.

Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser,
Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie, MedUni Wien

Mo, 01. April 2019, 19:00 - 20:30 Uhr


Präzisionsmedizin und Brustkrebs – die Zukunft hat bereits begonnen!

Heute ist jede achte Frau in der westlichen Welt mit der Diagnose „Brustkrebs“ konfrontiert. In Österreich erkranken pro Jahr rund 6.000 Frauen und ca. 60 Männer an Brustkrebs. Durch die verbesserte Früherkennung sowie Erforschung und Entwicklung effizienterer Medikamente sinkt die Sterblichkeit in den letzten Jahren kontinuierlich: Mittlerweile versterben ca. 25-30% der Patientinnen weniger als noch vor 25 Jahren. Erfahren Sie, welche faszinierenden Fortschritte die Präzisionsmedizin in der Diagnose und personalisierten Behandlung ermöglicht.

Univ.-Prof. Dr. Günther Steger
Universitätsklinik für Innere Medizin I, MedUni Wien

Di, 09. April 2019, 19:00 - 20.30 Uhr


Bionische Rekonstruktion – Wiederherstellung an der Grenze zwischen Mensch und Maschine

Jahr für Jahr ereignen sich zahllose Verkehrsunfälle auf Österreichs Straßen. Auch bei Extremsportarten oder der Arbeit mit Maschinen kommt es häufig zu Unfällen, bei denen Extremitäten schwer verletzt werden. Gleichzeitig steigt durch das bessere Notfall-Management die Zahl der Überlebenden. Seit 2009 ermöglicht die von Oskar Aszmann an der MedUni Wien entwickelte Methode der „bionischen Rekonstruktion" neuartige technologische Hilfsmittel, z.B. eine "bionische" Handprothese. Erfahren Sie anhand von echten Patientenschicksalen, welche Möglichkeiten es nach traumatischen Verletzungen und -amputationen gibt, die Funktion der Gliedmaßen wiederherzustellen.

Ao.Univ.-Prof. Dr. Oskar Aszmann
Universitätsklinik für Chirurgie, MedUni Wien

Mo, 06. Mai 2019, 19:00 - 20.30 Uhr

Antibiotikaresistenz und personalisierte Medizin

Antibiotika sind die wichtigste Waffe bei der Bekämpfung bakterieller Infektionen, doch aufgrund der weltweit zunehmenden antimikrobiellen Resistenzen bleiben Behandlungen oft wirkungslos, da Bakterien immun gegen die gängigen Medikamente werden. In der personalisierten Präzisionsmedizin ist die Therapie individuell auf die jeweilige Person und den jeweiligen Krankheitserreger abgestimmt. So lassen sich komplexe Infektionen personalisiert behandeln, ohne dass neue Resistenzen entstehen.

Univ.-Prof. Dr. Heinz Burgmann

Leiter der Klinischen Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin, MedUni Wien

Mi, 15. Mai 2019, 19:00 - 20.30 Uhr


Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen: vom Risiko zur individuellen Therapie

Kinder und Jugendliche durchleben einen dynamischen Entwicklungsprozess, der von vielen Weichenstellungen für das spätere Leben geprägt ist. Neue Technologien geben uns immer präzisere Antworten darauf, wie unsere Entwicklung von Risiken, aber auch Resilienzfaktoren geprägt wird. Vor allem die Nutzung sozialer Medien ist mit Risiken aber auch neuen Möglichkeiten in der personalisierten Diagnostik verbunden, denn Social Media bietet gerade für Jugendliche einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu einer geeigneten, individuellen Therapie.

Univ.-Prof. Dr. Dr. Paul Plener, MHBA

Leiter der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, MedUni Wien

Di, 28. Mai 2019, 19:00 - 20.30 Uhr


Neurologische Erkrankungen - präzise Diagnosen ermöglichen präzise Behandlungen

Die Diagnose neurologischer Erkrankungen war immer schon Präzisionshandwerk. Mithilfe moderner und genauerer Methoden verstehen NeurowissenschaftlerInnen die Funktionen, aber auch die vielen akuten und chronischen Erkrankungen des Nervensystems zunehmend besser.

Am Beispiel von Schlaganfall, Migräne und Alzheimer-Demenz wird gezeigt, wie sich mit neurologischer Präzisionsmedizin einschneidende Erfolge für PatientInnen erzielen lassen.

Univ.-Prof. Dr. Thomas Berger, MSc
Leiter der Universitätsklinik für Neurologie, MedUni Wien

Mo, 08. April 2019, 19:00 - 20.30 Uhr


Zu viele Medikamente: wie kann man sinnvoll auswählen, welche Arzneimittel wirklich nützen?

Zunehmend mehr Menschen nehmen regelmäßig mehr als 5-10 verschiedene Medikamente ein, im höheren Lebensalter bald die Hälfte der Bevölkerung. Doch nicht selten überwiegt bei dem „Medikamenten-Cocktail“ der Schaden den möglichen Nutzen. „Präzisionsmedizin“ ist nicht nur „high tech“ sondern auch eine wissenschaftlich fundierte, kluge Auswahl von Medikamenten, um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen. In dem Vortrag werden Strategien zu einer zielgerichteten und präzisen Arzneimitteltherapie aufgezeigt.

Univ.-Prof. Dr. Andreas Sönnichsen
Leiter der Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin, Zentrum für Public Health, MedUni Wien

Mo, 29. April 2019, 19:00 - 20:30 Uhr